Rückruf bei proChrist! Tausende Übergabegebete ungültig?

George Muresan, Yuri Shevtsov (shutterstock.com)

Kassel (tl) – Diese Nachricht versetzte über Nacht tausende rechtgläubige Christen in große Unruhe. Unzählige Übergabegebete bei proChrist waren demnach fehlerhaft und werden jetzt offiziell zurückgerufen.

Laut TheoLeaks‘ vorliegenden Informationen wurde bei einem der größten christlichen Events seit Jahren an falscher Stelle gespart. „Ja, zugegeben, die Werbeagentur hat die Übergabegebets-Kärtchen fast umsonst für uns gemacht. Also nicht ganz umsonst: Die bekommen ihren Lohn ja im Himmel. Aber so etwas darf natürlich nicht passieren!“

Bei dem Malheur handelt es sich offenbar um einen einfachen Schreibfehler. Oliver Sehn rauft sich die Haare. „Eigentlich ist es nur eine falsche Interpunktion. Aber ein falsches Übergabegebets-Kärtchen ist nun mal ein falsches Übergabegebets-Kärtchen. Sei es noch so lapidar! Da lässt sich nichts beschönigen.“ Was Oliver Sehn, Projektleiter bei proChrist, anspricht, bringt eventuell viele der durch proChrist-Bekehrten in Teufels Küche.

Noch ist nicht klar, welches Ausmaß die Heilskatastrophe annimmt. Hunderte proChrist-Mitarbeiter führen aktuell Gespräche mit lokalen Partnern, um zu überprüfen, wie viele Übergabegebete in den vergangenen Jahren falsch nachgesprochen wurden und damit eventuell ungültig sind.

Mittlerweile regt sich auch unter den Bekehrten Unmut. Jennifer Wirt: „Die haben mir Heilsgewissheit versprochen! Und jetzt? Ich hoffe nur, dass es nicht die Mitarbeiter von proChrist sind, die meinen Namen ins Buch des Lebens geschrieben haben. Was da schiefgehen könnte! Hoffentlich macht das jemand, der richtig schreiben kann! Sonst gibt es ein böses letztes Erwachen für mich!“  Anders die Reaktion eines Herrn, der vor einigen Jahren bei proChrist ein Übergabegebet gesprochen hat: „Ich bleib da ganz lässig. Der liebe Gott ist mein Freund und bleibt es auch. Schreibfehler im Übergabegebet jucken mich nicht. Weiß gar nicht, was die haben.“

Bis die neu gedruckten Übergabegebets-Kärtchen ausgeliefert werden können, herrscht jedenfalls Anspannung im Hause proChrist. „Wir empfehlen unseren lokalen Partnern, vorerst keine Übergabegebete zu sprechen. Sicher ist sicher. Wer weiß, wozu die Menschen sich da sonst bekehren. Nachher werden die noch Buddhisten oder Veganer.“

 

 

 

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