Revolution: FeG will „Vater“ in der Dreieinigkeit durch „Bibel“ ersetzen!

Ewigsbach (tl) – Heilige Dreieiligkeit! Ein brisantes Dokument wurde TheoLeaks in den vergangenen Tagen zugespielt. Offenbar sollte der Bundestag (FeG) möglichst unbemerkt im Eilverfahren eine weitreichende theologische Grundsatzentscheidung durchwinken. Damit soll kanonisch festgehalten werden, was ohnehin schon Gang und Gäbe war.

Worum geht es? Mit einem feinen Schachzug ist es den Endredaktoren der neuen Verfassung des Bundes freier evangelischer Gemeinden gelungen, die Bibel in die Trinität zu integrieren, ohne sich dem Viereinigkeitsvorwurf auszusetzen. Ein Augenzeuge: „Es war schon spät, als uns die geniale Eingebung kam: Wir streichen einfach den Vater und setzen dafür die Bibel ein! Mit dem alten Mann kann ohnehin heute niemand mehr etwas anfangen.“ Ein theologischer Berater bestätigte auf Nachfrage von TheoLeaks: „Ich habe empfohlen, den Satz einfach so zu verschachteln, dass es auf den ersten Blick niemand merkt.“

„Unsere bibeltreue Gemeindepraxis findet nun endlich einen angemessenen Platz in unserer heiligen Verfassung“ heißt es aus höchsten kirchenleitenden Kreisen. Kai Nennschimmer, Mitglied einer der größten Gemeinden der Freikirche bekennt mit Tränen in den Augen: „Es ist biblisch und besser!“.

Selbst in progressiven Kreisen reagiert man mit Wohlwollen auf die Veränderung. „Auch wir haben lange nach einer Lösung gesucht, die Trinität gendergerechter zu gestalten. Mit der Aufnahme der Bibel (Substantiv f, die) bekommt nun endlich auch die weibliche Seite Gottes ihre lange – immer mit gemeinte – Anerkennung!“ Bisherige Versuche, eine Jungfrau in die Heilige Dreieinigkeit einzuschleusen, scheiterten an einem katholischen Patent.

Bildnachweis: Präambel der Verfassung BFeG, 14. Februar 2017

 

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