Volkswagen bringt Golf Luther Edition auf den Markt!

Wolfsburg (tl) – Die Volkswagen Aktiengesellschaft ist nicht nur offizieller Partner des Veranstaltungsprogramms rund um das Reformationsjubiläum, sondern wird mit der „Golf Luther Edition“ auch den ersten frommen Kleinwagen mit Lasterfrühwarnsystem und Reformationsgetriebe auf den Markt bringen.

TheoLeaks konnte den Kirchen-Flitzer, der laut Marketingchef Wolfgang Schaldung auf die evangelische Subkultur zugeschnitten ist, noch vor Verkaufsstart Probe fahren.

Angenehm fällt direkt das breite Spektrum an serienmäßig verbauten Extras auf, welches sogar evangelikale Augen zum Leuchten bringen wird. Das sensorisch adaptive Lasterfrühwarnsystem mit partiell selbsttönenden Scheiben schützt den Fahrer vor geschlechtsspezifischen Reizen. So werden fromme Fahrer nicht mehr von Partnerin und Verkehr abgelenkt.

Erst einmal auf der Straße bringt uns das Reformationsgetriebe für schnelleres Spalten ins Schwärmen. Die anfängliche Euphorie wird jedoch direkt vom Navigationsgerät gedämpft. In regelmäßigen Abständen ruft es die Insassen ungefragt zur Umkehr auf.  Auf Dauer nervig. Dagegen überzeugen die vorgeschlagenen Strecken auf Anhieb. Problemlos lotst das Navi gläubige Fahrerinnen und Fahrer dezent um ungeeignete Etablissements wie Kneipen, Kinos, Clubs und katholische Kirchen herum.

Beim Blick nach oben fällt sofort das großzügige Panoramadach auf. Laut Seite 95 der Bedienungsanleitung soll es jedem Christ – auch unterwegs – ermöglichen die Wiederkunft Christi nicht zu verpassen. Die Bedienelemente sind zudem übersichtlich im Orgelknopfdesign angeordnet.

Leider hat der Automobilhersteller aus einigen Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt. So fehlten sämtliche Angaben bezüglich der Ablasswerte in den Fahrzeugbriefen. In Erstaunen versetzte uns zudem, dass in keinem der Wagen Hupen verbaut wurden. „Hupen lenken ab und verführen zu schlüpfrigen Gedanken.“ führt Wolfgang Schaldung aus. „Passend zum Lutherjubiläum haben wir darum Martinshörner verbaut.“

Bildnachweis: Maksim Toome (shutterstock.com)

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