Aufregung um ersten FKK-Gottesdienst!

nito, TunedIn by Westend61 (shutterstock)

Rostock (tl) – Blankes Entsetzen bei Norddeutschlands Christen. An der Ostsee wurde jetzt die erste FKK-Kirche Deutschlands gegründet. Zwischen den Dünen der Ostseestrände treffen sich seit einigen Wochen Anhänger der Freikörperkultur zu ihren „ursprünglichen“ Gottesdiensten.

Diese neue Form reiht sich ein in die bekannten und etablierten zielgruppenspezifischen Angebote wie Biker-Gottesdiensten, Hippster-Kirchen oder auch Männer-Kirchen, den sogenannten Brüdergemeinden.

Nach kurzer Zeit regt sich jedoch bereits starker Widerstand gegen diese neue liturgische Ausdrucksform. Pastor Jason Akig kann die ganze Aufregung hingegen nicht verstehen. Zum einen habe Freikörperkultur eine lange Tradition in der Region. Zum anderen überwiegen seiner Meinung nach die positiven Aspekte. „Sehen Sie, dieser ganze morgendliche Stress, um seine Familie für den Gottesdienst herauszuputzen … Hosen bügeln, Krawatten binden, die ganzen Diskussionen mit den Kids, weil die Jeans Löcher hat oder T-Shirt-Aufdruck zu weltlich ist – über all das muss man sich keinen Kopf mehr machen“, so der innovative Gemeindeleiter.

Nach eigenen Angaben stehe das Konzept ohnehin auf einem festen theologischen Fundament. Möchte man sich der Schöpfungsordnung entsprechend kleiden, sei dies sogar alternativlos: „Kleidung kam erst nach dem Sündenfall! Es heißt ja nicht umsonst: „Wie Gott sie schuf!“

Sollte sich das Konzept etablieren, möchte die Gemeinschaft als nächstes Räumlichkeiten für die Wintermonate suchen. Dabei zieht Pastor Jason Akig explizit verlassene Kirchengebäude in Betracht: „Och, ich würde so gern mal wieder die Glocken zum Läuten bringen.“

 

 

 

 

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