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Aalzüchter scheitert bei Kreuzung von Liber-Aalen mit Evangelik-Aalen

Lagersund (tl) – Schlechte Nachrichten aus Norwegen. Der Versuch, die gefährdeten Evangelik-Aale mit den Liber-Aalen zu kreuzen, ist offiziell gescheitert. TheoLeaks konnte im norwegischen Lagersund Dr. Elia Alledesamme, einen renommierten Aalzüchter zum Exklusivinterview treffen. „Ich wusste, dass mein Projekt ambitioniert ist. „Ich wollte eine Art Hybrid-Aal züchten, der die Stärken zweier Aalgattungen vereint.“ Geplant hatte der Züchter, den gefährdeten Evangelik-Aal mit dem anpassungsfähigeren Liber-Aal zu paaren. „Die Vorteile liegen auf der Hand. Angetrieben hat mich mich die Beobachtung, dass vor allem der Evangelik-Aal in seiner Population stark gefährdet ist. Die Evangelik-Aale, in engen Allianzen lebend, sind anfällig gegen Umwelteinflüsse, doch sie haben gelernt sich in wenige Nischen zurückzuziehen. Diese Rückzugsstrategien in engere Verhältnisse und klar abgegrenzte Gruppen, die ihnen in der Vergangenheit das Überleben garantierten, haben allerdings zu hohen Defiziten aufgrund von Inzucht geführt. Sie brauchen frisches Blut. Der Liber-Aal dagegen passt sich extrem gut an, ist jedoch meist nur in seichten und warmen Gewässern zu finden.

Alledesamme schüttelt bei der Begehung der Zuchtbecken den Kopf. „Alle Versuche sind gescheitert. Es ist, als könnten sie sich nicht riechen. Ich weiß, das klingt unglaublich. Fisch ist Fisch, könnte man denken. Ist hier auch so. Nur mit Doppel-„s“. Alledesamme kratzt sich am Kopf. „Dabei schien es gerade den Evangelik-Aalen hier in den Becken so gut zu gehen. Sie scheinen sich in der Gefangenschaft richtig wohl zu fühlen. Ob sie wollen oder nicht. Ich muss sie in die Freiheit entlassen. Die Liber-Aale lassen sich einfach nicht auf sie ein.“

Vor zwei Abseits gelegenen Becken hält Alledesamme auf dem Rückweg von der Zuchtstation kurz inne. Auf Rückfragen von TheoLeaks, welche Aal-Sorten er hier züchte antwortete er: „Links versuche ich den Bestand der Klerik-Aale zu erhalten. Da ist Hopfen und Malz verloren. Die anderen hingegen machen mir keine Probleme. Es sind Scheißeg-Aale. Die vermehren sich wie die Kaninchen!“

Bildnachweis:  Piotr Wawrzyniuk (shutterstock.com)

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