Christen nerven mit eigener „Pokémon Go“-Variante!

Delmenhorst (tl) – Seit der Einführung der christlichen App „Poke(a)demon Go“ häufen sich die Beschwerden genervter Bürger über aufdringliche, sendungsbewusste Christen. Nach Polizeiangaben reicht das von Belästigungen einiger Patienten in Krankenhäusern, über Anzeigen aus Schwimmbädern, wo Badegäste unter Wasser gedrückt werden, bis hin zu Übertretungen auf offener Straße. Passanten werden immer wieder genötigt vorgefertigte Formulierungen nachzusprechen oder auch lauthals mit den Worten „Ich binde dich“ oder „Weiche von mir!“ angeschrien!

Die sind wie besessen von dieser komischen App!“ berichtete uns ein Polizeisprecher. „Die suchen da keine süßen Monster, sondern klerikale Symbole. Wenn Sie die gefunden haben, bekommen sie Aufgaben gestellt. Und dann geht der Spaß los!“

Hier ein Überblick:

Sind all diese Missionen erfüllt, wartet der Endgegner. Ein Teufelchen gibt die letzte Aufgabe vor: Treibe einen Damönen deiner Wahl aus!

Die Idee hinter der App für Charismatiker erklärte uns der Gamedesigner von Firststone Entertainement. „Der Erfolg von „Pokemon Go“ hat uns gezeigt, wie leicht es sein kann,  Menschen zu animieren, hinaus in die Welt zu gehen. Und genau dazu fordert uns der Missionbefehl ja hinaus. Menschen bekehren und taufen, Kranke heilen, Dämonen austreiben. Mit dieser App gelingt das ganz spielerisch! Es mag ja sein, das hier oder da einige übers Ziel hinausschießen. Aber wenn wenigstens Einer erreicht wird, hat sich der Aufwand gelohnt.“

Bildnachweise: Antti Metsaranta, creativemarc, Spotmatik Ltd, Iakov Kalinin, Gokce Gurellier, Africa Studio, Hilvaria Images, Mars Brashok, Neng (shutterstock.com)

 

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