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Stiftung Warentest hat deutsche Kirchen getestet!

München (tl) – Deutsche Kirchen sind schlechter als ihr Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherorganisation „Stiftung Warentest“ in ihrem bald erscheinenden Magazin. 50 Kirchen und Freikirchen wurden nun geprüft, keine erhielt die Noten „sehr gut“ oder „gut“, aber jede Menge waren „mangelhaft“. TheoLeaks konnte einen exklusiven Blick in den ausführlichen Testbericht werfen.

„Undurchschaubar, uneinheitlich, gesundheitsgefährdend.“ Das Fazit der Stiftung Warentest ist so klar wie unmissverständlich. Als Hauptkritikpunkt benennen die Tester komplizierte und voneinander abweichende inhaltliche Vorgaben: „Sie alle beanspruchen für sich deutungshoheitliche Führungsrollen, die sie jedoch nicht hinreichend belegen können.“ Auch auf formaler Ebene bemängelt Stiftung Warentest Undurchsichtigkeit. Den Testern begegnete in vielen Gemeinden ein fixer Dresscode unterschiedlichster Ausprägung. Von Rockpflicht bis Undercut-Zwang, keine Jeans oder nur Skinny Slim fit herrschen vielerorts komplizierteste formalästhetische Vorgaben. Nicht leicht, da den Überblick zu behalten. Zuweilen erfordert ein Gemeindewechsel gar einen kompletten Kleiderschrank-Austausch. Nicht so schön und auf Dauer richtig teuer.

Derlei Erkenntnisse werden in ihrer Dramatik nur von den gefährlichen gesundheitlichen Nebenwirkungen übertroffen. Mediziner berichten von vermehrten Diagnosen einer neuen Form des Tennisarms, dem sogenannten Lobpreisarm. Dazu warnen führende HNO-Ärzte mittlerweile offen vor Kirchen mit einer Predigtlänge von mehr als 30 Minuten. Nach neusten Studien schädigt die monotone Beschallung dauerhaft das Hörorgan und fördert den gefährlichen Sekundenschlaf, infolgedessen Gottesdienstbesucher immer wieder Platzwunden an der Stirn erleiden.

Ob der Besuch einiger Gemeinden gar das Risikio schwerwiegender Phobien wie Erythrophobie, Gynophobie, Neophobie, Oneirogmophobie, Xenophobie und Homophobie erhöht, wird noch erforscht.

Der vollständige Testbericht erscheint im neusten Magazin der Stiftung Warentest.

Bildnachweis: jannoon028, Mcky Stocker (shutterstock.com)

3 Kommentare

  1. Reinhardt Seibert sagt

    Ist das jetzt noch Fasching oder Satire oder Fake? Oder wo wurden diese Beobachtungen angestellt? Sehr seltsamer Test!

  2. Ich bin entsetzt darüber, dass Ungläubige denken, sie könnten den Leib Christi anhand marktwirtschaftlicher Kriterien beurteilen. „Der geisterfüllte Mensch aber beurteilt alles; er selbst aber wird von niemandem beurteilt.“ (1Kor 2,15) Das kann ein Nichtchrist natürlich gar nicht verstehen.

  3. Tabea sagt

    Das ist eine Satiereseite, ihr beiden….
    und wie bei jeder Satire ist ein Körnchen Wahrheit drin, das man suchen kann.
    Wenn man keine Satire mag, bzw. da bei ein schlechtes Gewissen hat, wird man hier nicht glücklich… muss man für sich selbst herausfinden.

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