Erste Selbsthilfegruppe für bibeltreue Männer, die zu Hause nicht die Hosen anhaben!

Dmytro Zinkevych (shutterstock.com)

Wetzlar (tl) – Im hessischen Bibelgürtel entstand kürzlich die erste Selbsthilfegruppe für bibeltreue Männer, die in den eigenen vier Wänden von ihren Frauen unterdrückt werden.

Endlich wurde ein geschützter Raum geschaffen, in dem die geplagten geistlichen Oberhäupter offen über ihr qualvolles Doppelleben sprechen können: in der Gemeinde die bewunderten geistlichen Führer der behüteten Schäfchen; zu Hause die verschreckten Ehemänner unter dem Schreckensregime ihrer dominanten Frauen. Wie groß muss das Leid gewesen sein, das diese Männer jeden Tag durchlebten?

„Hallo, ich bin der Uli! Und ich werde von meiner Frau unterdrückt! Ich bin ein anonymes Unterhaupt!“, hallt es durch den streng geheimen Versammlungsort. „Hallo Uli, schön, dass du da bist!“, antwortet ihm die Gruppe der Gleichgesinnten. Der Raum ist restlos gefüllt mit Betroffenen aus ganz Deutschland. Nach und nach outen sich die evangelikalen Leistungsträger. Erleichterung macht sich breit. Irgendwann brechen dann alle Dämme. „Ich darf mir nicht mal alleine die Fliege binden!“, schluchzt es aus der einen Ecke. „Bevor ich nicht mein Arbeitszimmer aufgeräumt hab, lässt mich meine Frau nicht an meiner Predigt arbeiten“, berichtet Martin verängstigt.

Das Leid ist groß. Andere berichten von extremen Übergriffen: „Wenn ich mich bei Facebook gegen die verblendeten liberalen Ketzer wieder in Rage schreibe, bekomme ich regelmäßig einen Schlag auf den Hinterkopf. Da wachsen kaum noch Haare!“ Michael hingegen hat gar keine Haare mehr: „Bevor meine Frau das Kommando übernommen hat, trug ich noch volles Kopfhaar. Seht, was aus mir geworden ist!“

Plötzlich platzt ein weiterer anonymer Pastor in den Raum. „Sorry für die Verspätung. Ich hatte mich in der Tür geirrt. Meine Güte, beim Treffen der anonymen liberalen Pastoren, die sich zu Hause gern bemuttern lassen und keinen Finger rühren, ist ganz schön was los!“

 

 

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