Autor: T. L.

Erste Gemeinden öffnen die Ehe! Evangelikale dürfen nun auch Liberale heiraten!

Stuttgart (tl) – Die Befürchtungen vieler Kritiker der „Ehe für alle“, bald könne jeder jeden heiraten, werden schneller als befürchtet Realität. Nach der Aufweichung des heiligen Ehebegriffs dürfen in vielen Gemeinden jetzt sogar Liberale die eheliche Verbindung mit Evangelikalen eingehen. Für heimliche mischdenominationale Paare endet endlich ein langes Versteckspiel. „Ich habe meine Eltern all die Jahre belügen müssen“ erzählt uns die Pastorentochter Noah befreit. „Die dachten die ganze Zeit, der Robin wäre Atheist. Papa hat doch so ein schwaches Herz. Das war für ihn noch einfacher zu verkraften als ein Liberaler! ‚Lieber Atheist als so ein halber Christ‘ sagt der immer. Aber jetzt ist das ja zum Glück erlaubt!“ In einer gemeinsamen Erklärung gaben die „Christliche Versammlung aufrichtig konservativer rechtgläubiger unabhängiger bibeltreuer Christen“ (CVAKRUBC) und die „Vereinigung entspannt spiritueller Menschen und irgendwas mit Gott (VESMUIMG)“ nun diesen kontroversen Entschluss bekannt. Danach heißt es nun in den „Handlungsvorgaben zur Eheschließung“ im Wortlaut: „Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenener oder gleichen Denomination auf Lebenszeit geschlossen.“ Nach bisher unbestätigten aber vertrauenswürdigen Meldungen sollen künftig sogar Mischehen von praktizierenden Protestanten mit feurigen Fundamentalisten oder auch charmanten Charismatikern mit besinnlichen Brüdergemeindlern erlaubt werden. Bei aller Freude bildet …

Nach vielen Ehrenrunden: 45-Jähriger endlich aus dem biblischen Unterricht entlassen!

Bergneustadt (tl) – Geschafft! Nach unzähligen Anläufen wurde der 45-jährige Familienvater Christopher Enrunde am gestrigen Sonntag endlich aus dem biblischen Unterricht der ortsansässigen Freien evangelischen Gemeinde entlassen! Die Erleichterung der ganzen Gemeinde war im feierlichen Abschlussgottesdienst deutlich greifbar. „Das war für uns alle eine große Belastung“, schildert uns seine alte Kindergottesdienst-Tante Schwester Erna, die sichtlich gerührt mit den Tränen kämpft. Für den Absolventen Enrunde endet nun eine lange Odyssee. „Ja ok! Am Anfang hatte ich einfach kein Bock!“ zeigt er sich im Gespräch mit TheoLeaks selbstkritisch. „Ob jetzt Habakuk im Alten oder Neuen Testament steht, weiß der Kuckuck. Und nach Petrus kräht heute eh kein Hahn mehr, wir wollen ja nicht päpstlicher sein als der Papst.“ Als Pastor P. Dant ihm die erste Ehrenrunde androhte, dachte Enrunde noch, dieser wolle sich nur wichtig machen. Doch nach dem vierten Jahr war ihm klar: der meint das Ernst! „Doch dann war ich irgendwie in dem Teufelsrad gefangen. Und als ich aus meiner pupertären Null-Bock-Phase kam und anfing, mich für die Sachen zu interessieren, fehlte mir einfach die Zeit. Erst der Abistress, …

Netzwerk Bekenntnis und Bibel distanziert sich von Ulrich Parzanys neuem Buch!

Kassel (tl) – Was für ein Paukenschlag. Das Netzwerk Bekenntnis und Bibel hat sich heute morgen mit einem auf ihrer Internetseite veröffentlichten Statement in aller Deutlichkeit von Ulrich Parzanys neuem Buch distanziert. Und das nur wenige Tage vor dem Erscheinen des, von Teilen des Netzwerk, als „Kampfschrift“ bezeichneten Werks „Was nun, Kirche?“, in dem Ulrich Parzany vehement mit der theologischen Ausrichtung der evangelischen Kirche abrechnet. „Wir sind einfach müde davon, immer nur gegen was zu sein, wir wollen auch mal für was sein!“ bekennt ein sichtlich erleichtertes Mitglied, während er die angestrebte Ausrichtung des Netzwerks beschreibt . „Wir sind ja auch nur Menschen. Vielleicht sind ja wir mit unseren Standpunkten auf dem falschen Dampfer! Daher können wir unser eigenes Schriftverständnis nicht einfach als normativ bindend für alle Christen einfordern!“ In der offiziellen Verlautbarung respektiert das Netzwerk  abweichende theologische Ausrichtungen aufgrund eines heterogenen Schriftverständnissen und erkennt unterschiedliche Lehrmeinungen als Ergebnis einer aufrichtigen Suche nach Wahrheit in Glaubensfragen an. Zudem verwehrt es sich, über Motive und Integrität Mitchristen anderer Denominationen zu urteilen. Ziel des Netzwerks wird sein, die Einheit …

Jetzt kommt ElitePastor.de! Die neue Plattform für Pastorenvermittlung!

Hamburg (tl) – Im digitalen Sektor scheint sich für die kirchliche Landschaft eine Revolution abzuzeichnen. Für die Vermittlung von Hauptamtlichen in Kirche und Gemeinde ist nun die Internetplattform www.elitepastor.de online gegangen. Die Erwartungen an Geistlichen sind in den letzten Jahren so rasant gestiegen, dass eine übersichtliche Plattform längst überfällig geworden ist. Auf „elitepastor.de – Gemeinden und Pastoren mit Niveau“ kann ein Pastor nicht nur seine Geistesgaben und Dienstschwerpunkte, sondern auch seine Erfolge in punkto Taufen, Bekehrungen und Gemeindewachstum angeben. Die Gemeinden, die einen neuen Hauptamtlichen suchen, können ebenfalls Suchinserate einstellen und ihre Ansprüche detailliert formulieren. Eine Leiterin einer Eventisten-Gemeinde in Berlin, Ann Spruchsvoll, findet die Idee richtig nice: „Endlich können wir für unsere Celebrations die richtigen Leute finden, ohne dass wir vorher stundenlang persönliche Gespräche führen müssen. Man kann sich ja schließlich direkt online einen Eindruck vom Aussehen und Kleidungsstil machen.“ Aber auch herkömmliche Gemeinden finden auf elitepastor.de nun den Hirten, nach dem sie sich lange sehnen. Im Anmeldeformular können die Geistlichen neben ihrem Geschmack was Sahnetorten und Schnittchen angeht auch ihre theologischen Überzeugungen zu zentralen …

Sensation: TheoLeaks gewinnt den goldenen Mühlstein-Award!

Berlin (tl) – Am gestrigen Abend wurden in Berlin die Mühlstein-Awards verliehen. Der große Abräumer des Abends war überraschend das Nachrichtenportal TheoLeaks, das sich zahlreiche Preise sichern konnte! Der erstmalig ausgerichtete Mühlstein-Award wurde gegründet, um Projekte, Personen und Institutionen zu ächten, die sich störend auf den Status Quo der christlichen Gesellschaft auswirken. Unbestrittener Höhepunkt der zweistündigen Zeremonie war die Verleihung des goldenen Mühlsteins in der Hauptkategorie „Unfug des Jahres“. Nachdem TheoLeaks in den Kategorien „Newcomer“, „Sparwitz“ und „Rechtschreibschwäche“ bereits absahnen konnten, galten sie in der Hauptkategorie dennoch als krasser Außenseiter. Die größten Siegchancen wurden den etablierter Big Playern „HossaTalk“ und „Worthaus“ zugesprochen. Der ebenfalls nominierte Podcast „Remix“, der erst nach langem Ringen eine Wildcard erhielt, war hingegen nur wenigen Gästen ein Begriff. „Ich musste auch erstmal googlen, wer das überhaupt ist“, gestand der Moderator des Abends später auf der After-Show-Party! Umso größer war die Freude der beiden Möchtegern-Spaßvögel von TheoLeaks, als um 22:13 ihr Name durch den Saal hallte! In der Laudatio des Veranstalters gab Überraschungsgast Hardy Leiner auch der Community eine Stimme, und verlas Auszüge aus …