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Die Dreieinigkeit soll durch „Bibel“ erweitert werden! Kommt jetzt die Viereinigkeit Gottes?

Kassel (tl) – Kommt nun zusammen, was zusammengehört? Wie aus TheoLeaks vorliegenden internen Bekenntnistexten hervorgeht, wird die Dreieinigkeit von Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist durch die „Bibel“ erweitert. Biblisch gläubige wiedergeborene Christen sprechen von nun an von der Viereinigkeit Gottes.

Diese historische Entscheidung folgt einer Initiative der „Christlichen Versammlung aufrichtig konservativer rechtgläubiger unabhängiger bibeltreuer Christen“ (CVAKRUBC). „In der Praxis wird das in unseren Kreisen ja schon lange so gelebt, da ist die Bibel auf Augenhöhe mit Gott“, betont Bundesvorstand Kai Nehgnahde gegenüber TheoLeaks zufrieden, während er sich bedächtig seine Fliege zurecht rückt, um dann aber ernstere Töne anzustimmen. „Aber diese Uni-Heinis lassen uns keine andere Wahl. Für uns wurde diese Entscheidung alternativlos, nachdem gerade in der jüngeren Vergangenheit unsere objektive Auslegung unserer heiligen Schrift zunehmend verwässert wurde, und immer wieder der Eindruck entstand, die Bibel sei ein von Menschen geschriebenes Buch! Wenn die Bibel endlich den göttlichen Platz erhält, den Sie verdient, machen wir dem ganzen ein Ende! An Gott werkelt ja auch keiner rum. Okay, bis auf die Prozesstheologen, aber die nimmt man ja eh noch weniger ernst als uns.“

Nach Ansicht der Initiative steht die Lehre auf einem sicheren biblischen Fundament. „Es ist unbestritten!“ erläutert uns Nehgnade zufrieden, während er das Manuskript der Bekenntnisschrift „Bible First“ vor uns ausbreitet. „Die Bibel ist die schriftliche Form des Wortes. Wenn die Bibel zu Beginn des Johannesevangeliums erklärt, dass das Wort bei Gott war und Gott selbst das Wort ist, beansprucht sie ganz klar die Göttlichkeit für sich. Wenn wir diese Stelle konsequent deuten, scheint es sogar wahrscheinlich, dass Gottes Wort, also die Bibel bereits vor Gott existiert hat! Bible First!“ Nehgnahde hält plötzlich inne und blickt uns tief in die Augen, während er uns mit fester Stimme brüderlich ermahnt. „Und denken sie jetzt nicht, wir würden versuchen, anhand einzelner Bibelstellen unsere eigenen Lehrmeinungen zu verteidigen. Das würden wir niemals tun. Wehe Sie schreiben das!“

Bei aller Begeisterung geht Negnahde doch von einer längeren Zeit aus, bis sich die wahre Lehre tatsächlich durchsetzen wird. Dies zeige allein ein Blick in die Geschichte. „Für viele wird das erstmal neu sein, aber die werden sich schon dran gewöhnen. Die ersten Christengenerationen glaubten an die Allversöhnung. Auch die Entrückung wurde erst im 17. oder 18. Jahrhundert erfunden. In 50 Jahren wird sich keiner mehr an diese Dreieinigkeit erinnern.“

Bildnachweis: Sevastsyanau Uladzimir (shutterstock.com)

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